Französischer Jura, entlang des Doubs
Bienenfresser, Nachtschwalbe und Orpheusspötter, Orchideen und Insekten in der Kleingruppe
Frankreich und Schweiz




Grosse Chancen auf Raufuss- und Sperlingskauz
Bienenfresser, Nachtschwalbe und Orpheusspötter
Zaunammer, Neuntöter und Dorngrasmücke
Natürliche Flusslandschaften mit Uferschwalbe und Triel
Wir nehmen uns viel Zeit für Naturbeobachtungen
Wunderschöne, klimatisch begünstigte Flusslandschaften
Von der Quelle bis zum Unterlauf des Doubs
Beschreibung der Vogel- und Naturreise an den Doubs in Frankreich mit APUS BIRDING
Auf dieser Beobachtungsreise gehen wir ins benachbarte Ausland und beobachten in wunderschönen Naturlandschaften im französischen Jura und entlang des Doubs. Wir sehen den Doubs von der Quelle, einer imposanten Karstquelle, bis an den Unterlauf, wo er mäandrierend wunderschöne Kiesbänke mit Abbruchkanten erschaffen hat. Der Doubs endet in Verdun-sur-le-Doubs, wo er in die Saône fliesst. An der Quelle leben typische Bacharten wie die Gebirgsstelze oder die Wasseramsel, in den hohen Wäldern entlang des Unterlaufs dagegen Arten der Auenwäldern wie Turteltaube und Pirol. Auf den trockenwarmen, extensiven Wiesen mit Büschen auf dem Mont Roland brüten Heidelerche, Zaunammer und die schwer zu sehende Nachtschwalbe.
Ungefähres Programm
Tag 1: Fahrt von Bern (alternativer Treffpunkt Yverdon) in den Schweizer Jura
Wir treffen uns in Bern und fahren via Yverdon in den Schweizer Jura, wo wir im Vallée de Joux an der französischen Grenze einmal übernachten. Falls die Limikolenfelder in Yverdon im Frühjahr 2027 geflutet sind, können wir hier einen Zwischenstopp einlegen. Im Jura versuchen wir, einige typische Waldarten zu finden. Möglich sind Sperlings- und Raufusskauz, häufiger zu hören sind der Gimpel und typische Arten der Nadelwälder wie die Heckenbraunelle oder die Weidenmeise. Um die Chancen für die Sichtung der beiden kleinen Eulenarten zu erhöhen sind wir auf einer Abendexkursion mit Yves Menétrey unterwegs, der im praktischen Naturschutz arbeitet und viele Nisthöhlen kennt. Er kennt das Gebiet betreffend Eulen wie kaum eine andere Person.
Tag 2: Fahrt nach Dole am Doubs
Nach einer Frühexkursion in der Umgebung des Hotels fahren wir durch den französischen Jura nach Dole. Unterwegs möchten wir eine wunderbare See- und Waldlandschaft beim Lac de Bouverans besuchen. Hier brütet der Schreiadler, eine Spezialität für den Jura! Es hat nur wenige ansässige Vögel dieser osteuropäischen Adlerart, mit maximal 1–2 Brutpaaren. An den Seen hat es verschiedene Libellenarten, hier kommt auch der Zweifleck vor, Epitheca bimaculata; allerdings ist es Anfang Mai noch etwas früh für diese Art. Über den feuchten Bereichen hat es oft jagende Baumfalken, auf einem Zugrast oder bereits im Brutgebiet. Am Abend kommen wir in Dole an, wo wir unser Hotel beziehen. An einem der Abende werden wir einen Abendspaziergang auf dem Mont Roland machen und versuchen, die Nachtschwalbe zumindest zu hören.
Tag 3: Beobachten entlang des Doubs
Auf einem Morgenspaziergang auf dem Mont Roland haben wir die Chance die Zaunammer zu beobachten, der Neuntöter und die Heidelerche brüten hier. Normalerweise können wir die Dorngrasmücke wunderschön beobachten. in Teilen mit lockerem Wald brütet der Baumpieper. In offen Rasen wächst die Bienen-Ragwurz (Ophrys apifera). Danach haben wir den restlichen Tag Zeit, am Unterlauf des Doubs zu beobachten. Hier hat es gute Populationen des Bienenfressers. An den Abbruchkanten in den sandigen Bereichen bütet sie in Löchern zusammen mit der Uferschwalbe. Auf den Kurven des Doubs mit grossflächigen Kiesbänken brütet der Triel und der Flussregenpfeifer. In den landwirtschaftlichen Flächen lebt die Wiesenweihe.
Tag 4: Auf zur Quelle des Doubs
Wir können am Morgen nochmals in den Auenwäldern entlang des Doubs beobachten und versuchen, den Pirol zu entdecken. Die Turteltaube ist in manchen Gebieten noch gut vertreten. Danach fahren wir an die Quelle des Doubs, die auf dem Rückweg in die Schweiz liegt. Diese Karstquelle ist absolut imposant; hier leben Abertausende Wasserinsekten, darunter viele im Jura endemische Steinfliegenarten. Die Wasseramsel und die Gebirgsstelze ernähren sich davon und sind hier oft zu sehen. Am späteren Nachmittag und in Absprache mit den Teilnehmenden müssen wir uns in Richtung Bern aufmachen.
UNTERKUNFT, VERPFLEGUNG UND TRANSPORT
Lokale Mittelklassehotels im Jura und im französischen Dole. Beobachtungsspaziergänge von 3–5 km sind möglich. In unserer Unterkunft nehmen wir das Frühstück und das Abendessen ein. Mittags erfolgt die Verpflegung als Picknick.
ANFORDERUNGEN
Eine Grundfitness ist erforderlich. Mehrere kurze Wanderungen auf flachem bis ansteigendem, aber auch steinigem Untergrund sind möglich. Normalerweise beginnen wir am Morgen früh und können uns über die wärmeren Mittagsstunden etwas ausruhen. Am Abend lohnt es sich, möglichst lange zu beobachten.
FOTOGRAFIE
Auf dieser Reise steht das Beobachten im Vordergrund. Wer auf dieser Reise selbständig fotografieren will, kann dies machen. Christian wird sich eher um diejenigen kümmern, die Vögel und die Natur beobachten. Für den Reisebericht wird es trotzdem nötig sein, zwischendurch zu fotografieren.
GUT ZU WISSEN
Für diese Reise sind keine speziellen Artkenntnisse nötig. Christian führt euch gerne in die speziellen Arten ein.
1585.- CHF
Einzelzimmerzuschlag 150.- CHF
4
TAGE
05. - 08.05.2027
REISELEITER
ENTHALTENE LEISTUNGEN
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Unterkunft
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Halbpension, Basis Doppelzimmer
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Busreise
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Reiseleitung
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Reisebericht
NICHT ENTHALTENE LEISTUNGEN
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Getränke
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Trinkgelder
BETEILIGUNG
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mind. 6, max. 7 Teilnehmende















