Bulgarien

Jeder Halt ein Highlight! Birding im absoluten Vogel- und Natur-Hotspot Osteuropas

Bulgarien

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Reisen Apus Birding
Reiseleiter Apus Birding
Über uns Apus Birding

ca. 2950 CHF
Einzelzimmerzuschlag: 250.-

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TAGE
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Jeder Halt ein Highlight!

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Grosse landschaftliche Diversität

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Im Mekka der bei uns seltenen oder ausgestorbenden Vogelarten! Neuntöter, Dorngrasmücke, Grauammer und Heidelerche

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Feuchtgebiete mit Feldrohrsänger und Zugvögeln ohne Ende

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Steppen mit Isabellsteinschmätzer, Ziesel und Kaiseradler

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Spezialitäten wie Chukarhuhn, Nachtigallengrasmücke, Uhu, Nonnensteinschmätzer und Kappenammer

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Rhodopen mit Schlangen-, Zwerg- und Steinadler, Adlerbussard, Gänse- und Schmutzgeier

BESCHREIBUNG

Bulgarien zählt unter Naturliebhabern und speziell unter Ornithologen zu den attraktivsten Ländern Europas überhaupt. Es gilt der Slogan “Jeder Halt ein Highlight”. In wenigen Stunden gelangt man über den Luftweg von Zürich in das interessante Land mit seiner bemerkenswerten Artenvielfalt. Auch die Vielfalt der Lebensräume ist auf kleinem Raum sehr gross. Der Norden ist stark von der Donau geprägt und durch das Balkangebirge, das sich wie ein Riegel durch das Land schiebt, vom waldreichen Süden getrennt. Dabei gibt es noch heute viele traditionelle Kulturlandschaften zu entdecken, wunderschöne Steppen, Schluchten, Flusslandschaften und lichte Wälder sorgen für abwechslungsreiche Habitate. Die geografische Lage Bulgariens führt dazu, dass Vögel aus Mittel-, Ost- und Südosteuropa anzutreffen sind. Damit wir die spannendsten Orte finden und mit den lokalen Gegebenheiten zurechtkommen, steht uns mit Minko Madzharov ein Freund und lokaler Kenner zur Seite.

Auf unserer Reise besuchen wie vier total verschiedene Gebiete. Die östlichen Rhodopen, das Seen- und Lagunengebiet um Burgas, die südliche Dobrudscha mit den Steppen um das Kap Kalikara und die Feuchtgebiete an der Donau.

Wir essen fast immer, wie das in Bulgarien üblich ist, zur Vorspeise Schopska-Salat (Gurken und Tomaten, mit mehr oder weniger Frischkäse) und Kavarma (Gemüse- und Fleischspeise Serviert in einem Topf, von einem Ei bedeckt.

Tag 1:

Anreise nach Sofia. Treffen mit unserem Guide Minko und Fahrt zur Unterkunft an der Arda bei Dolno Cherkovishte in den östlichen Rhodopen.

Tag 2 - Tag 3: Ostrhodopen

Wir starten unsere Beobachtungen in den Ostrhodopen, die eine schier unglaubliche Artenvielfalt in einer atemberabenden Landschaft beherbergt. Um das Hotel an der Arda singt die Nachtigall und der Steinkauz kann oft am Morgen beobachtet werden, im Flussbett lebt der Flussregenpfeifer. Die Dohlen brüten in den thrakischen Grabnischen der wunderschönen Felsbänder. Kolkraben, Turmfalken und Alpensegler fliegen entlang der Felsen zusammen mit Mehl- und Rötelschwalben. Ein Besuch des artenreichen und landschaftlich wunderschönen Tales der Krumovitza bringt uns hoffentlich eine Sichtung des Kurzfangsperber ein. Hier können wir auch Pirol, Wiedehopf, Blauracke und Scharzstirnwürger sehen. In einem Vorort der Stadt beobachten wir den Gartenrotschwanz in der  der Unterart P. p. samamisicus mit dem weissen Armschwingenfeld. Der Blutspecht ist hier meist leicht zu entdecken. Auf den Christusdorngebüschen (Paliurus spina-christi) sehen wir den ganzen Tag viele Rotkopfwürger. Der Mönchsgeier brüten nicht in Bulgarien, kommt aber vom Dadia-Wald aus Griechenland regelmässig auf der Suche nach Aas hier vorbei.

Tag 4-Tag 6: Madzharovo und Schwarzmeerküste

Bevor wir die wunderschöne Gegend verlassen müssen, wollen wir auf der Morgenexkursion noch einmal zur Brücke an der Arda. Dort erwartet uns eine grandiose Landschaft. Die Arda hat sich hier in die Felsen eingeschnitten und links und rechts an den Steilhängen finden sich wunderschöne Bruthabitate für verschiedene Greif- und seltene Singvögel. Am Geierfelsen von Madzharovo mit dem natürlichen verlaufenden Arda-Fluss können wir viele verschiedene Greifvögel beobachten. Im Gebiet wurden fast alle europäischen Greifvögel bereits einmal festgestellt.  Beobachtungen von Stein-, Schlangen- und Zwergadler sind häufig. Die Gänsegeier brüten hier zusammen mit dem Schwarzstorch und Wanderfalke und auch der Schmutzgeier sieht man öfters. Mit etwas Glück sehen wir ein singendes Chukarhuhn, die Blaumerle, der Balkansteinschmätzer und der Ortolan singen in den steilen Felsenhängen auf exponierten Warten. Im Brombeergebüsch finden wir die Plumpschrecke Isophya rhodopensis. Weiter in steinigen Landschaften beheimatete Vögel sind der Felsenkleiber und die Rötelschwalbe. In den verbuschten Gebieten brüten Balkan-Bart-, Nachtigallen- und Sperbergrasmücke. Die Trauermeise ist hier vergleichbar einfach zu finden, die Zaunammer ist oft zu hören.

Am Nachmittag geht es Richtung Sakargebirge, wo wir übernachten werden. Bei Jerusalimovo versuchen wir den Maskenwürger zu erspähen. Wir übernachten am Rande eines Steppengebietes bei Topolovgrad mit dem seltenen Kaiseradler. In den Büschen singt der Blassspötter. Auf einem Halt versuchen wir den Olivenspötter zu sehen, meist ist sein tiefer charakteristischer Gesang zu vernehmen.

In der Umgebung von Burgas verbringen wir die nächsten zwei Tage mit den Lagunen und Küstenseen (bei Pomorie, befindet sich die grösste Brandseeschwalbenkolonie von Bulgarien.) Die Lagunen und Seenn mit unterschiedlichen Salzgehalten beheimaten viele verschiedene Brutvögel wie Zwerg-, Fluss- und Brandseeschwalbe, Dünnschnabelmöwe, Stelzenläufer, Säbelschnäbler und Austernfischer. In den Salinen treffen wir je nach Wasserstand auf Zugvögel wie Kämpfläufer, Sichel-,  und Zwergstrandläufer, eine Seltenheit wie der Sumpfläufer oder Teichwasserläufer ist immer möglich. Von den grossen Seen (z. B. Mandrasee) schrauben sich am Morgen Pelikane in die Luft um Richtung Donaudelta weiterzuziehen.

Im Feuchtgebiet von Poda hat es eine riesige Kormorankolonie auf alten Strommasten. Im Gebiet brüten Löffler, fast alle europäischen Reiher, Sichler, Zwergscharbe und Moorente. In den schilfigen Gebieten mit Büschen hören wir den Seidensänger und können die Beutelmeise entdecken.

Tag 7 -10: Dobrudscha, Steppen und Feuchtgebiete

(Das Programm der letzten beiden Gebiete (Donau / Dobrudscha) kann je nach Jahr und Reisezeiten umgetauscht und leicht abgeändert werden)

Wir verbringen die nächsten zwei Tage in den Steppen nördlich von Varna beim Kap Kaliakra und den Feuchtgebieten bei Durankulak und Schabla. Auf dem Weg dorthin machen wir einen Halt in einem lichten Eichenwald bei Gorica, wo der Halbringschnäpper brütet, eine absolute Spezialität. Beginn Mai singen die Männchen noch aktiv um die Nistkasten herum. Im Wald brütet der Baumpieper und die hier im Osten seltene Goldammer, Kernbeisser und Gartenbaumläufer sind möglich, meist eher zu hören.

In den Steppen bei Balgarevo brütet der Triel und der Brachpieper. Die Kurzzehenlerche brütet in eher flachgründigen Steppen, während die Kalanderlerche eher auf eine höhere Vegetation angewiesen ist. Die Haubenlerche ist eher in Ruderalflächen anzutreffen und überall häufig. Hier können wir neben den  ansässigen Brutvögeln ständig und in grosser Zahl Zugvögel beobachten, fast alle westasiatishen Zugvögel sind möglich, die zu dieser Zeit entlang der Via Pontia, den Zugweg entlang des Schwarzen Meeres fliegen. Am Meer können wir sogar Krähenscharbe und Mittelmeer-Sturmtaucher ausmachen oder der Prachttaucher.

Die Feuchtgebiete bei Durankulak und Schabla sind bekannt für die überwinternden Rothalsgänse, die zu dieser Zeit natürlich nicht hier sind. Der Star von mit Schilf bewachsenen und verlandenden Küstensee ist der Feldrohrsänger. Er lebt hier zusammen mit dem Schilf-, Sumpf-, Teich und Drosselrohrsänger. Ihn auszumachen ist nicht immer einfach. Sein schneller, haspelnder, mit vielen Imitationen bestückter Gesang ist ein guter Hinweis. Immer wieder fliegen Zugvögel wie Rallen-, Purpur-, Nacht- und Seidenreiher, Weissbart- Trauer- und Weissflügel und Lachseeschwalben und Schwarzkopfmöwe durch und auf dem Zug sind auch Blauracke, Bienenfresser und Rotfussfalken möglich und viele Uferschalben. Auf dem See schwimmen Moor- und Knäkenten.

Tag 11 und 12: Donau mit Galeriewäldern und Feuchtgebieten

An der Donau direkt an der Grenze zu Rumänien gibt es ausgedehnte, wunderschöne Feuchtgebiete. Unser Ziel sind die wunderschönen Feuchtgebiete in der Umgebung von Vetren und Srebarna an der Donau mit Löffler, Purpur-, Grau-, Nacht-, Rallen- und Silberreiher und Zwergdommel Hier brüten der Krauskopfpelikan und der Rothalstaucher. An der Donau können wir immer wieder See- und Schreiadler beobachten. In ruhigen Altarmen brütet die Weissbartseeschwalbe zusammen mit der Flussseeschwalbe. Die Galeriewälder mit den hohen Pappeln sind der typische Lebensraum des Pirols. Der  Kurzfangsperber brütet ebenfalls im Gebiet. Wir übernachten bei Silistra.

Tag 10:

Nach dem Frühstück Rücktransfer nach Varna oder Sofia und  Heimreise bzw. individuelle Verlängerung in Bulgarien.

UNTERKUNFT, VERPFLEGUNG UND TRANSPORT

Gemütliche bulgarische Mittelklassehotels. Abendessen in Restaurants mit lokaler Küche.

ANFORDERUNGEN

Leichte Spaziergänge (1-3 km), teilweise auch leicht ansteigend, auf gut begehbaren Wegen.

FOTOGRAFIE

Auf dieser Reise steht das Beobachten im Vordergrund. Fotografieren ist teilweise gut möglich (vor allem Digiscoping), doch ist die Distanz aufgrund der Topografie manchmal recht gross.

GUT ZU WISSEN

Für diese Reise sind wie immer keine speziellen Artkenntnisse nötig. Diese Reise ermöglicht es, viele klassische und seltene Brutvogelarten von Osteuropazu beobachten. Ausserdem sehen wir oft auch Reptilien wie der Scheltopusik und verschiedene Schlangenarten. In den Steppengebieten gibt es verschiedene Pflanzen wie die Schmalblättrige Pfingstrose (Peonia tenuifolia) zu bestaunen. Wir können vielerorts ein Morgenexkursion vor dem Frühstück machen. Auf dieser Reise haben wir die Möglichkeit, gegen 200 verschiedene Vogelarten zu sehen und was noch fast wichtiger ist, die Beobachtungsqualität ist oft sehr gut.

Minko Madjarov  ist ein hervorragender Kenner der Fauna Bulgariens. Mit ihm werden wir die Zeit in vollen Zügen geniessen können.

27.04. - 07.05.2023
 
REISELEITER

Michael Straubhaar

 
 
 
 
 
 
 
ENTHALTENE LEISTUNGEN
  • Unterkunft

  • Halbpension, Basis Doppelzimmer

  • Fahrt im Kleinbus ab/bis Bern

  • Reiseleitung

  • Reisebericht

NICHT ENTHALTENE LEISTUNGEN
  • Getränke

  • Mittagessen (meist als Picknick); für Einkaufsmöglichkeiten wird regelmässig gesorgt.

  • Trinkgelder

BETEILIGUNG
  • mind. 8 max. ca. 14 Teilnehmende

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