Privat-Exkursion Wallis
- Christian Roesti

- 29. Apr.
- 2 Min. Lesezeit
Aktualisiert: 12. Mai
Am Montag, 27. April 2026, führte uns eine Privat-Exkursion mit zwei Teilnehmenden ins Wallis. Die Exkursion hatte enorm viel zu bieten, auch für mich, der das Gebiet von vielen Exkursionen kennt.
Wir starteten vor dem Sonnenaufgang beim ehemaligen Camping Monument, um einen Spaziergang im Rottensand zu machen. Bei den hohen Pappeln sahen wir eine Vogelart, die ich hier noch nie gesehen hatte; es scheint, dass Hohltauben gemerkt haben, dass es hier Schwarzspechthöhlen gibt. Wir sahen 2–3 Hohltauben, und ein Männchen hörten wir singen. Immer wieder wollten sie bei den Höhlen landen, waren aber sehr scheu. Eine spezielle Art für den trockenen Pfynwald. Wir entdeckten auch die Bruthöhle des Kleibers.
Im Rottensand fanden wir schnell den Brutort eines Bluthänfling-Paares sowie die Zippammer – was für eine schöne Vogelart in der Morgensonne. Danach fuhren wir über Leuk, mit einem Besuch in der Bäckerei Mathieu, einem Kaffee in der Krone bei Christine und einem Besuch im "Beihüs" zur Hohen Brücke. Bei Rotafen machten wir einen Halt, um die Libellen-Schmetterlingshafte zu beobachten.

Bei der Hohen Brücke konnten wir das ansässige Paar des Mauerläufers während fast einer Stunde beobachten, aus hervorragender Beobachtungsdistanz.

Danach fuhren wir in die Waldbrandfläche, wo wir den Berglaubsänger schön beobachten konnten. Etwas später überflogen uns eine Rohrweihe, ein Gänsegeier und ein Steinadlerpaar. Bei Brentjong hörten wir den Wiedehopf, konnten ihn aber nicht ausmachen.

Simon musste um 15:00 Uhr auf den Zug, Barbara und ich gingen ins Leukerfeld zu den Fischteichen. Hier konnten wir einen sehr frühen Sumpfrohrsänger sehen und gut hören; dies ist eine sehr frühe Beobachtung im Jahr. Wir fanden 3–4 besetzte Graureiherhorste, und ein Purpurreiher flog an uns vorbei. Wir hörten erste Bienenfresser.

Als Schlussbouquet gingen wir nach Chamoson. Wir blieben bis zur Dunkelheit. Zu Beginn sahen wir nicht viel. Es hatte Bluthänflinge, Girlitze und Hausrotschwänze. Nach und nach begannen die Blaumerlen zu singen; es waren bis zu drei gleichzeitig singende Männchen. Zwei Schlangenadler schraubten sich an der Felswand hoch, und ein Wanderfalke überflog das Territorium.

Wir suchten intensiv nach dem Uhu, und plötzlich entdeckte Christian den Kopf. Wir warteten, bis er sich zu bewegen begann, und noch vor Einbruch der Dunkelheit begann er zu singen. Danach flog er davon, verweilte etwas und sang dann noch einmal intensiv. Was für ein Erlebnis!

Wir starteten um 04:00 Uhr am Morgen und kamen um 22:00 Uhr in Bern wieder an – was für ein Tag! Vielen Dank an Simon und Barbara für den super Tag.
Artenliste von Barbara erstellt:
Reiherente
Kormoran
Zwergtaucher
Graureiher
Purpurreiher
Gänsegeier
Steinadler, 2 Ind.
Mäusebussard
Schlangenadler, 2 Ind.
Turmfalke
Wanderfalke
Rotmilan
Schwarzmilan
Rohrweihe
Uhu, 1x M (gesehen), 1x W (gehört)
Kohlmeise
Blaumeise
Hohltaube
Ringeltaube
Kleinspecht (Chrigu gehört und gesehen)
Buntspecht
Grünspecht
Rotkehlchen
Blaumerle
Amsel
Misteldrossel
Singdrossel (Chrigu gehört)
Nachtigall
Buchfink
Bluthänfling
Zippammer
Zilpzalp
Berglaubsänger
Alpendohle
Wiedehopf (gehört)
Bienenfresser (gehört)
Rabenkrähe
Kolkrabe
Eichelhäher
Elster
Gartenrotschwanz
Hausrotschwanz
Braunkehlchen
Sumpfrohrsänger (Protokollpflichtige, sehr frühe Sichtung)
Mönchsgrasmücke
Kleiber
Schwanzmeise
Zaunkönig (Chrigu gehört)
Mauerläufer 1 Paar
Felsenschwalbe
Kuckuck
Star
Alpenmeise
Tannenmeise
Girlitz
Kernbeisser
Stieglitz (gehört, ev. bei Chamoson gesehen)
Feldsperling
Haussperling
Libellen-Schmetterlingshaft
Segelfalter
Bläuling sp.
Alpen-Mohrenfalter
Waldbrettspiel
Mauerfuchs
Aurorafalter
Hufeisenklee-Gelbling
Helm-Knabenkraut
Schwärzliches Knabenkraut
Christian, 29.04.2026




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